2021

Kinder-Bienen-Tag des Gartenbauvereins Bergen

Gemeinsam mit der Bayerischen Honigkönigin Katharina Gegg organisierte der Verein für Gartenbau und Landschaftspflege Bergen einen Kinder-Bienen-Tag. Zu Beginn erklärte Katharina II. einige Grundlagen zu den Honigbienen und den Abläufen im Volk. Dann marschierten alle zu einem Blühstreifen und beobachteten dort die Vorgänge auf der Blüte: nicht nur Honigbienen, sondern auch andere Insekten wie Schwebfliegen, Hummeln, Grashüpfer und Raupen konnten die Kinder entdecken. Beim Besuch am Schaukasten haben sich alle auf die Suche nach der Bienenkönigin gemacht. Katharina II. stellte fest, dass das Bienenstreicheln die Kinder besonders begeistert: „Ich habe ein paar Drohnen entnommen und sie den Kindern auf die Hand gegeben. Ein paar Kinder trauten sich nicht, aber andere wollten sogar drei bis vier Drohnen haben.“ Danach freuten sich die Kinder, verschiedene Honigsorten probieren zu dürfen.

Gerne half die Bayerische Honigkönigin Katharina II. den Kindern bei der Suche nach der Bienenkönigin (Foto: R. Lang).

Tag der Deutschen Imkerei: Katharina II. informiert auf der Landesgartenschau in Ingolstadt

Am Tag der Deutschen Imkerei war die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg auf der Landesgartenschau in Ingolstadt zu Besuch. Nicht nur am Imkerstand, sondern auch auf einem Rundgang über das sehr gut besuchte Gelände verteilte sie Autogrammkarten, kam mit vielen Besuchern ins Gespräch und erklärte vieles zur Imkerei und dem Leben der Bienen. Besonders interessiert dabei waren hier die zahlreichen Kinder. Auch den „Pavillon der Region“ – der gastgebenden Stadt Ingolstadt und der umgebenden Landkreise Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt und Pfaffenhofen/Ilm – besuchte Katharina II., dort wird sie neben einigen Produktköniginnen der Region auf Plakaten vorgestellt. Gerne schaute sie auch am Stand „Inspiration Landwirtschaft“ vorbei – dort werden verschiedene Feldkulturen der Region vorgestellt und Informationen zur Biodiversität und Landwirtschaft weitergegeben.

Katharina II. im Pavillon der Regionen auf der Landesgartenschau, in welchem die verschiedenen Produkte mit ihrer jeweiligen Hoheit vorgestellt werden.

 

Einweihung des Themenwegs „Bienen und Wald“

Zusammen mit dem Forstbetrieb Fichtelberg hat der Imkerverein Hohes Fichtelgebirge um seinen Vorsitzenden Stefan Traßl in den Wäldern der Bayerischen Staatsforsten einen 2,8 km langen Lehrpfad rund um die Themen Bienen und Wald geschaffen. Pünktlich zum Tag der Deutschen Imkerei wurde er im Beisein der Bayerischen Honigkönigin Katharina Gegg, LVBI-Präsident Stefan Spiegl und einigen Ehrengästen feierlich eingeweiht. Katharina II. wies auf die Verbindung zwischen Bienen und Wald hin: „Die Honigbiene kommt ursprünglich aus dem Wald, sie findet dort ihre Behausung und Nahrungsquellen wie Blüten oder den Honigtau. Doch der Wald ist nicht nur Lebensraum für die Honigbiene, sondern auch für viele weitere Insekten, die Nahrungsgrundlage für weitere Tiere bilden.“ Diesen Tier- und Artenreichtum gelte es zu erhalten. Der Themenweg informiert nun ab dem Wanderparkplatz Grünstein auf zahlreichen Lehrtafeln über bienenfreundliche Gestaltungsmöglichkeiten und Pflanzen sowie Tätigkeiten der Imker, und gibt Antworten auf viele Fragen rund um die Bienen.

Den neuen Themenweg gaben für die Besucher frei (v.l.): der stellvertretende Landrat Klaus Bauer, Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler, der Vorsitzende des Imkervereins Hohes Fichtelgebirge Stefan Traßl, die Bayerische Honigkönigin Katharina II., LVBI-Präsident Stefan Spiegl, Fachberaterin für Bienenzucht Barbara Bartsch und Revierleiter Horst Lochner.
Eine durch Diakon Franz Lautenbacher im Beisein von Katharina II., Vereinsvorsitzendem Stefan Traßl (l.) und Forstbetriebsleiter Winfried Pfahler feierlich gesegnete Statue des heiligen Ambrosius findet in einem hohlen Baumstamm seinen Platz.

 

 

90 Jahre IV Großkarolinenfeld u. U. mit Verspätung gefeiert

Schon im Jahr 2020 wurde der Imkerverein Großkarolinenfeld und Umgebung 90 Jahre alt und wollte dieses Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür am vereinseigenen Lehrbienenstand begehen. Coronabedingt wurde die Veranstaltung nun ein Jahr verschoben, und der Vorsitzende Andreas Sollinger konnte viele Gäste und interessierte Besucher am Lehrbienenstand begrüßen, auch die Bayerische Honigprinzessin Alexandra Krumbachner. Alexandra erklärte den Besuchern, darunter zahlreiche Kinder, das Honigschleudern, verteilte Autogramme und fachsimpelte mit den Imkerkollegen. Auch einige Tipps hatte sie parat, so empfiehlt sie den Landwirten: „Aus Rücksicht auf die Bienen sollte derzeit das Mähen der Wiesen, beispielsweise aktuell Klee, zu Tageszeiten mit starkem Bienenflug vermieden werden.“

 

Bürgermeister Bernd Fessler aus Großkarolinenfeld, Bürgermeister Stefan Adam aus Schechen mit Tochter Theresa, die Bayerische Honigprinzessin Alexandra (v.l.) und die Rosenheimer Kreisvorsitzende Angela Sollinger (r.) gratulierten dem Vereinsvorsitzenden Andreas Sollinger (2.v.r.) zum 91-jährigen Bestehen des Imkervereins.
Alexandra informierte sich in der Trachtpflanzenausstellung, die passend zum Tag der offenen Tür von den Imkern arrangiert wurde.

 

 

Weltbienentag mit Golfturnier gewürdigt

Eine besondere Aktion fand anlässlich des Weitbienentages am Golfplatz Zollmühle zusammen mit dem Imkerverein Weißenburg-Gunzenhausen statt: der „Happy World Bee Day After Work Golf Cup“. Die örtlichen Imker informierten dabei über die Bienen und die Imkerei an ihrem Stand. Unterstützung hatten sie dabei durch die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg und LVBI-Präsident Stefan Spiegl. „Nicht nur die Förderung der Honigbiene, sondern auch der Wildbienen ist wichtig – alle Gesellschaftsbereiche sollten sich daher am Erhalt und der Förderung unserer heimischen Artenvielfalt beteiligen“, forderte Katharina II. auf. Der Golfclub Zollmühle unterstützt die Bienen auf seinem Gelände nun durch Wildblumenansaaten und Insektenhotels auf ihren Ausgleichsflächen.

Marie-Therese Eineder (Zollmühle), die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg und LVBI-Präsident Spiegl (v.l.) bestätigen das Potenzial von Ausgleichsflächen auf Golfplätzen für die Unterstützung von Bienen.

Bienenpaten im Achental gesucht

Zur Unterstützung der Bienen hat sich der Tourismusverband zusammen mit den Achental-Imkern eine Patenschaftsaktion ins Leben gerufen und diese mit einem Besuch der Bayerischen Honigprinzessin Alexandra Krumbachner gestartet. Für 14 Bienenvölker wurden Paten gesucht, um die Wichtigkeit der Bienen für unsere Naturlandschaft zu betonen und sie als wichtiges Nutztier zu würdigen. Dies liegt auch im Interesse des Achental Tourismus gKU, so steht auch in ihrem Garten eines der Bienenvölker. Die Bayerische Honigprinzessin wies darauf hin, daß jeder der mit dem Imkern beginnen wolle, sich vorher auch entsprechende Kenntnisse bei einem erfahrenen Imker aneignen solle. Ansonsten ist eine Unterstützung über eine Patenschaft oder das Schaffen geeigneter Nahrungsangebote im eigenen Garten der bessere Weg zur Unterstützung der einheimischen Bienen.

 

Am Bienenvolk „Ache“ im Garten von Achental Tourismus trafen sich mit der Bayerischen Honigprinzessin Alexandra (m.) zum Fototermin: Elisabeth Kehl und Diana David von Achental Tourismus (v.l.), sowie Maria Irlacher und Frederik Forquignon von den Achental Imkern (v.r.).

 

 

Raps als Nutzpflanze für Bienen und Bauern

In Lenting würdigten Landwirt Anton Ortner, die Bay Honigkönigin Katharina Gegg, Imker Daniel Mehling, Jagdpächter Andreas Naumann und landwirtschaftliche Berufskollegen bei einem gemeinsamen Termin die Bedeutung von Raps als Nutzpflanze als Viehfutter und Trachtquelle, um auf die Bedeutung der Zusammenarbeit beim Rapsanbau hinzuweisen. „Dank seines Nektargehaltes und Pollen ist der Raps für Bienen sehr attraktiv“, berichtete Katharina II., durch den Bienenflug werde ausserdem der Rapsertrag gesteigert. Der Raps wiederum trägt zu einer guten Entwicklung der Bienenvölker bei. Daß Raps ausserdem den Wildtieren im Winter als Äsung und ab Mai als Deckung dient, wissen die Jäger zu schätzen. Durch gegenseitige Absprache zwischen Imkern und Landwirten bietet der Raps also eine Nahrungsquelle für Insekten, Menschen und Tiere.

Die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg freute sich über den gemeinsamen Aktionstag zum Raps mit Landwirten, Imkern und Jägern.

Der LVBI wird Mitglied im Blühpakt Bayern

Der Landesverband Bayerischer Imker ist als zweites Mitglied der Blühpakt-Allianz beigetreten: bei einem Pressetermin im Beisein der Bayerischen Honigprinzessin Alexandra Krumbachner unterzeichneten Bayerns Umweltminister Torsten Glauber und LVBI-Präsident Stefan Spiegl die entsprechenden Urkunden. Am Lehrbienenstand von Anton Herzing im oberfränkischen Büchenbach erhielt Minister Glauber dann auch Einblick in ein Bienenvolk und dessen Aufbau mit Brut- und Honigräumen. Dazu gab es Informationen, was sich derzeit im Bienenvolk abspielt, welche Aufgaben die Arbeitsbienen im Laufe ihres Lebens ausführen, oder auch welche Aufgaben die Königin im Bienenvolk hat. „Aktuell sind ca. 40.000 Bienen im Volk, das Volk wird aber bis auf ca. 60.000 Bienen anwachsen“, erklärte ihm Honigprinzessin Alexandra.

LVBI-Präsident Stefan Spiegl (l.) und die Bayerische Honigprinzessin Alexandra erklären Umweltminister Torsten Glauber die Abläufe im Bienenvolk.

Imkerstammtisch – diesmal virtuell

Unter Führung der bienenpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, fand ein imkerlicher Austausch mit LVBI-Präsident Stefan Spiegl, der Bayerischen Honigkönigin Katharina Gegg und der Bayerischen Honigprinzessin Alexandra Krumbachner statt. Neben aktuellen Zahlen und Fakten des LVBI nahmen die Teilnehmer die Gelegenheit wahr, auch die Bayerischen Honighoheiten zu befragen. So wurde unter anderem auch nach dem Verlauf der bisherigen Amtszeit gefragt, oder Terminen, die den beiden in besonderer Erinnerung sind.

Für Alexandra gehörte dazu das Kennenlernen und Treffen vieler Leute auf den diversen Veranstaltungen: „Egal wo du bist, die Leute kommen auf Dich zu mit einem Lächeln, und Du kannst auf sie zugehen, mit ihnen über die Imkerei reden und mit Imkern auch Erfahrungen austauschen.“ Doch auch das vergangene Bienenjahr wurde thematisiert, in welchem die Kursangebote pandemiebedingt rar wurden. Katharina II. rät Imkeranfängern daher, sich nach Probeimkern in der Region umzuhören: “Das bieten wirklich auch viele Vereine an, man kann sich das Imkern dann mal anschauen und hat einen erfahrenen Imker, der mit Rat zur Seite stehen kann.”