Bienenlexikon

Liebe Imkerinnen und Imker, liebe informationssuchende Verbraucher, liebe wissbegierige Zeitgenossen,

Hier wird der Versuch unternommen, “imkerliche” Fachbegriffe rund um die Biene zu erklären und Kurzbiografien berühmter Imker, Wissenschaftler und Forscher auf dem Gebiet der Bienenzucht zu veröffentlichen.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass dies nicht ganz leicht ist, denn einerseits sollen die Beiträge nicht zu umfangreich ausfallen, andererseits möchten wir trotzdem möglichst erschöpfend Auskunft geben. Hinzu kommt, dass uns die Wissenschaft in immer kürzeren Abständen Ergebnisse liefert, die bislang als unumstößlich geltende Grundsätze imkerlichen Wissens über den Haufen werfen.

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Begattung

Kopulation der Bienenkönigin mit mehreren Drohnen; findet nicht im Bienenstock statt, sondern beim sog. Hochzeitsflug der Königin, hoch oben in der Luft an sog. Drohnensammelplätzen. Nach erfolgreicher Begattung, beginnt die Königin wenige Tage später mit der Eiablage.

Begattungsableger

>Ableger, der mit einer jungen, unbegatteten Königin oder einer (meist schlupfreifen) Weiselzelle gebildet wird.

Begattungskästchen

vorübergehende Unterkunft einer jungen Königin mit einem drohnenfreien Begattungsvölkchen (kleiner Kunstschwarm) während der Zeit der Begattungsflüge, meist auf einer Belegstelle, gebräuchlich sind das EWK (Einwabenkästchen) und  Mehrwabenkästchen in verschiedenen Ausführungen (z.B. das Apidea-Kästchen. "Kirchhainer-Begattungskästchen" u. a.)

Belegstelle

besonders geschütztes Gebiet (Radius bis zu 10 km) für die gezielte Anpaarung (Paarungskontrolle, Reinzucht) der Jungköniginnen mit Drohnen von ausgesuchter Abstammung, innerhalb derer die Begattungsflüge stattfinden.
Als "Drohnenspender" stehen auf der Belegstelle immer eine ganze Anzahl von gekörten Vatervölkern mit gesicherter Herkunft. Das übrige Gebiet sollte möglichst bienenfrei sein. Als besonders paarungssicher gelten wegen ihrer Lage im Meer die Insel-Belegstellen der Nordsee, sowie wegen der Topografie die Hochgebirgs-Belegstellen in den Alpen.
Der Kreisverband Imker-Oberallgäu betreibt z. B. die Hochgebirgsbelegstelle Gunzesried - Ostertal. Die Paarungssicherheit dieser beiden Belegstellenarten wird nur noch durch die instrumentelle Besamung übertroffen. Die übrigen sog. Landbelegstellen gelten jedoch als unsicher. >Standbegattung

Berlepsch

August, Baron von;(* 1815; † 1877); studierte Jura später Philosophie und Theologie; hielt Bienen zunächst in Strohkörben, später in Dreietagern (Hinterbehandlung); ergänzte das von Dzierzon eingesetze Stäbchen zum Rähmchen, wie wir es kennen; > Mobilbau, > Langstroth > Prokopowisch zahlreiche Veröffentlichungen in Bienenzeitungen und Lehrbüchern

Berufsausbildung

zum Imker; Berufsbezeichnung lautet: Tierwirt / Bienenhaltung

Besamung

künstliche (instrumentelle, artifizielle) Besamung der Bienenköniginnen wird nur von einigen wenigen, spezialisierten Imkern und Bieneninstituten angewandt, sichert die absolut kontrollierte Paarung

Bestäubung

Eine große Anzahl von Pflanzen ist auf die Fremdbestäubung durch Insekten angewiesen. Dabei kommt der Honigbiene auf Grund einiger Eigenschaften (u. a. Überwinterung als ganzes Volk, Blütenstetigkeit) eine herausragende Bedeutung zu.
Rund 85 % der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau hängen in Deutschland von der Bestäubung der Honigbienen ab.

Bestiften

Tätigkeit der Eiablage der Königin; Die Einablage erreicht bei einer einizgen Königen Ende Mai eine Spitze von bis zu 2000 Eiern pro Tag, was mehr als das eigene Körpergewicht einer Königin ist. > Ei 

Beute

allgemeine Bezeichnung für eine Bienenwohnung; früher: Klotzbeute, Strohbeute; heute gebräuchlich: Magazinbeute, Hinterbehandlungsbeute, Trogbeute, Lagerbeute, u. a., wird unterteilt in Brut- und Honigraum

Beutendesinfektion

Reinigung der leeren Beuten durch Ausflammen oder Waschen mit Natronlauge, bevor sie wieder mit Bienen besetzt werden > Arbeitsschutz

Beutenkäfer

(Aethina tumida) Schädling, der ursprünglich aus Afrika stammt, nach Nordamerika eingeschleppt wurde und dort in großem Maße Bienenvölker schädigt; Larven des Beutenkäfers fressen Pollen und Honig und verunreinigen den gesamten Honigvorrat der Bienenvölker. Im Oktober/ November 2002 wurde der kleine Beutenkäfer auch in australischen Bienenvölkern gefunden.
Quelle: http://www.vistaverde.de/news/Natur/0211/04_biene.htm (deutsch)
Am 13. Oktober 2004 hat das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft gemeldet, dass der kleine Beutenkäfer erstmals in Europa, und zwar in Portugal gefunden worden ist. Die Einschleppung erfolgte über einen Bienenimport aus den USA. Dieser Bienenimport war nach geltendem EU-Recht illegal!
Die betroffenen Völker sind inzwischen abgetötet und der eventuell mit Käferpuppen verseuchte Boden ist desinfiziert worden. Wir können nur hoffen, dass der erste Befallsherd in der EU damit beseitigt wurde.
 >aktuelle Infos zum Beutenkäfer: http://www.bienenstockkaefer.de/

Bienen

eine ca. 12.000 Arten umfassende Familie der Hautflügler. Die meisten Bienenarten leben allein (Solitärbienen), nur wenige bilden vorübergehende (z.B. Hummeln) oder dauerhafte Gemeinschaften (z.B. Honigbiene).

Bienenabstand

bee space; Freiraum zwischen den Waben, den Rähmchen untereinander, zwischen Rähmchen und Kastenwand sowie zu den übrigen Beutenteilen; Er beträgt 8 ± 2 mm; Ein Abweichen davon führt unweigerlich zu Verbauungen; Entdecker des bee space: Langstroth;

Bienenbrot

von den Bienen in den Waben eingelagerter Pollenvorrat. Neuere Untersuchungen ergaben, dass die Haltbarkeit des Pollenvorrats nicht durch Milchsäuregärung erreicht wird, sondern vielmehr durch Ansäuerung (pH-Wert unter 4,5) und Absenkung der Wasseraktivität (aw-Wert unter 0,65).

Bienenflucht

Vorrichtung zur Freimachung der Honigräume von Bienen; Anwendung bei der Honigernte

Bienenfresser

Merops apiaster; ein hierzulande sehr seltener Vogel aus der Familie der Spinte (verwandt mit dem Eisvogel) mit auffallend buntem Gefieder; 25-26 cm; Zugvogel; Lebensraum: offene Landschaft, alte Sand- und Kiesgruben; gräbt dort in den Steilwänden 2m tiefe Höhlen; ernährt sich von fliegenden Insekten (u. a. auch Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen); selbst dort, wo er häufiger anzutreffen ist (z. B. am Kaiserstuhl), richtet er jedoch an normal starken Bienenvölkern keinen Schaden an

Bienengift

von der Giftdrüse der Biene produzierte Flüssigkeit
Herkunft und Zusammensetzung
Das Bienengift ist ein bieneneigenes Produkt, welches in der Giftdrüse gebildet und in der Giftblase gespeichert wird. Beim Stechen bohrt die Biene ihren Stachel in die Haut des Opfers und pumpt das Gift in seinen Körper. Beim verzweifelten Versuch, den widerhakenbesetzten Stachel aus dem Körper des Opfers zu ziehen, wird dieser mitsamt der Giftblase aus dem Hinterleib der Biene gerissen, während die Giftblase noch weiter Gift in die Haut des Opfers pumpt. Die Biene verliert durch diesen Akt der Verteidigung ihr Leben, der Gegner bekommt einen "Denkzettel" in Form einer Schwellung der betroffenen Körperpartie.
Die wesentlichen Bestandteile des Bienengifts sind verschiedene Eiweißkomponenten, die beim Menschen u. a. die Schwellung hervorrufen und Spuren von Histamin, welches den starken Juckreiz verursacht.
Für medizinische Zwecke wird Bienengift in größerem Umfang eingesetzt, da es auf den menschlichen Körper eine vielseitige Wirkung ausübt. u. a. wirkt es Gefäß erweiternd, Blutdruck senkend sowie die Cortisonbildung im Körper anregend.
Heute wird das Gift nicht mehr von den Bienen gewonnen, sondern nur noch synthetisch hergestellt.
Was tun bei Bienenstichen?
Zunächst wischt man, am Besten mit dem Fingernagel, den Stachel rasch ab, bevor sich die Giftblase ganz entleert hat. Fasst man mit beiden Fingern zu, drückt man, wie bei einer Pipette, den gesamten Inhalt der Giftblase in die Wunde.
Erleichterung kann das Auflegen von angefeuchtetem Salz verschaffen. Auch der frisch gepresste Saft des Spitzwegerich - dazu wird ein Blatt kräftig in der Hand zerrieben und zusammengequetscht - nimmt den Schmerz und vermindert die anschließende Schwellung. Neben diesen "Hausmitteln"  hält der Apotheker eine ganze Reihe von Salben und Stiften bereit.
Glücklicherweise sind lebensbedrohende Reaktionen des menschlichen Körpers auf Bienenstiche äußerst selten. Wer über die ganz normale Reaktion des Körpers auf das körperfremde Eiweiß hinaus überempfindlich reagiert  (Schwellungen an von der Stichstelle entfernten Körperpartien, Nesselsucht, Übelkeit und starkem Herzklopfen), sollte auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen.
>Desensibilisierung

Bienenhaltung

Imkerei

Bienenkorb

Bezeichnung für eine Beute aus Ruten und Stroh, meist in der Form einer glockenartigen Haube (Stülper). Die Bienen errichten darin ihren Wabenbau völlig frei im sog. Stabilbau

Bienenprodukte

Sammelbegriff diverser Produkte aus dem Bienenvolk, die teilweise von der Biene selbst erzeugt werden (Wachs, Gelée Royale, Bienengift), teilweise als Sammelgut in den Stock gelangen (Nektar, Honigtau, Pollen, Propolis) und von den Bienen weiter verarbeitet (veredelt) werden (z.B. Honig).
Honig, der süße Fitmacher der Natur
Hier erfahren Sie mehr über die Entstehung und Zusammensetzung des Honigs, die verschiedenen Sorten und die Qualität des Honigs sowie seinen Wert für die menschliche Ernährung: > Honig
Kerzen aus reinem Bienenwachs
Jeder kennt sie und weiß ihren angenehmen Duft, den sie beim Abbrennen verströmen, zu schätzen. Wollen Sie mehr über Bienenwachs wissen, dann klicken Sie hier: >Bienenwachs
Blütenpollen
Die Bienen sammeln ihn, um damit ihre Brut zu ernähren. Der Mensch gewinnt damit ein Nahrungsmittel mit besonders reichem Nährstoffgehalt. Beim einheimischen Imker ist Pollen leider nur selten zu bekommen. Aber hier gibt's dafür weitere Infos zum Thema Pollen: > Blütenpollen
Propolis - schon mal gehört?
Dieses Produkt aus dem Bienenvolk kennen hierzulande nur wenige. Ganz im Gegensatz zu einigen osteuropäischen Ländern, wo Propolis in der Medizin weite Anwendung findet. Neugierig? Hier erfahren Sie mehr über Propolis: > Propolis
Gelée Royale
Hier geht's zum "königlichen" Stoff: > Gelèe Royale
Bienengift
Stellt man einem Laien die Frage, was ihm zu den Bienen einfalle, dann denken viele nach dem Begriff "Honig" auch gleich daran, dass Bienen stechen können. Dabei ist mir der Bienenstich vom Bäcker auch viel lieber als der von meinen Bienen. Aber was es eigentlich damit auf sich hat, erfahren Sie hier: >Bienengift

Bienenrassen

Gruppe von Tieren einer Art, die sich in mindestens einem Körpermerkmal unterscheiden und diesen Unterschied auch weiter vererben.
 
Der wissenschaftliche Name aller Bienenrassen ist Apiformes. Man schätzt weltweit ca. 20.000 Bienenrassen, europaweit ca. 700 und alleine in Deutschlad sind es noch 500 unterscheidliche Rassen.
Diese unterscheidlichen Rassen werden in sog. Familien eingeteilt (nach Michener), deren größte Familie die der Apidae darstellt, darunter die Pelzbienen, Holzbienen, Wespenbienen, Langhornbienen, Honigbienen und die Hummeln.

Bienenrecht

Sammelbegriff für alle Gesetze und Rechtsverordnungen, die die Bienenhaltung im weitesten Sinne regeln. Das Bürgerliche Gesetzbuch z.B. regelt in § 906, §§ 961 - 964, §§ 823 u. a. das Bienenverfolgungsrecht (Schwarm) und das Schadensersatzrecht, die Bienenschutzverordnung. Darüber hinaus ist in der Honigverordnung festgelegt, welche Erzeugnisse "Honig" genannt werden dürfen und welche Eigenschaften diese aufzuweisen haben; das öffentliche Bauplanungsrecht regelt den Bienenhausbau im Außenbereich; die Bienenseuchenverordnung stellt Vorschriften auf, um das Aufkommen von Seuchen zu verhindern und bei erfolgtem Ausbruch deren Bekämpfung zu regeln; die Bieneneinfuhrverordnung regelt die Kontrolle der Einfuhr von Bienen und Königinnen.
Siehe auch Bürgerliches Gesetzbuch, Bienenschutzverordnung, Bienenseuchenverordnung, Regelung zur Bienenwanderung, Honigverordnung

Bienenschutzverordnung

regelt die Anwendung bienengefährlicher Pflanzenschutzmittel; die wichtigsten Anwendungsbestimmungen sind:
Bienengefährliche Pflanzenschutzmittel dürfen nicht an blühenden oder anderen, von Bienen beflogenen Pflanzen angewandt werden.
Sie dürfen auch nicht so angewandt werden, dass blühende Pflanzen mitgetroffen werden (Abdriften).
Innerhalb eines Umkreises von 60 Metern um einen Bienenstand dürfen bienengefährliche Pflanzenschutzmittel nur mit Zustimmung des Imkers angewandt werden.
Bienengefährliche Pflanzenschutzmittel dürfen nicht so gehandhabt, aufbewahrt oder beseitigt werden, dass Bienen mit ihnen in Berührung kommen können.

Bienenstich

entweder süßes, kuchenartiges Gebäck oder
schmerzhafter "Denkzettel", den eine abwehrbereite Biene zu verteilen im Stande ist; führt bei anderen Insekten zum Tode, beim Menschen normalerweise zu einer Schwellung des betroffenen Körperteils und zu heftigem Juckreiz;

Bienenstock

etwas altertümliche Bezeichnung für die Einheit aus Bienenvolk und/ oder Beute

Bienentanz

kehrt eine Sammlerin vom Trachtflug in den Stock zurück, dann teilt sie den anderen Sammlerinnen sehr genau mit, wo reichlich Pollen oder Nektar zu finden ist. Dies geschieht entweder mit Hilfe des Rundtanzes oder des Schwänzeltanzes. Für die Entdeckung dieser "Tanzsprache"  der Bienen wurde ihr Entdecker, Karl v. Frisch mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Bienentränke

künstliche Wasserquelle, die der Imker für seine Bienen einrichtet, damit diese vor allem im zeitigen Frühjahr ausreichend Wasser finden.

Bienentraube

die Bienen bilden unter bestimmten Voraussetzungen eine Traube, indem sie sich aneinander festklammern und im Sozialverband eine Organisationseinheit bilden. siehe: Wintertraube, Schwarmtraube, Bautraube

Bienenvergiftung

Wirken Schadstoffe (z.B. Insektizide) auf Bienenvölker ein, so können dadurch Erkrankungen ausgelöst werden, welche das Bienenvolk schwächen oder sogar zum Absterben des ganzen Volkes führen.

Bienenvolk

Alle Bienen eines Stockes bilden zusammen das Bienenvolk. Zum Bienenvolk gehören mehrere Tausend Arbeiterinnen, im Sommer einige Alle Bienen eines Stockes bilden zusammen das Bienenvolk. Zum Bienenvolk gehören mehrere Tausend Arbeiterinnen, im Sommer einige Hundert Drohnen sowie normalerweise eine einzige Königin. Gerstung prägte für das Bienenvolk in seiner Gesamtheit den Begriff "der Bien".

Bienenwachs

Baumaterial für die Waben; wird von den Bienen in den Wachsdrüsen produziert; >Wachs

Bienenweide

Sammelbegriff für alle Nektar und/oder Honigtau spendenden Pflanzen, die die Ernährungsgrundlage für die Bienen darstellen; >Tracht

Bienenwolf

Philathus triangulum; in Süddeutschland weit verbreitete Wespenart; liebt trockene, warme Standorte; frisst selbst Nektar, füttert seine Larven mit tierischer Nahrung wie Fliegen und, wie der Name schon vermuten lässt, auch Bienen; richtet an Bienenvölkern jedoch nur selten Schaden an;

Blätterbeute

oder Blätterstock; Beute einer immer mehr an Verbreitung abnehmenden Form, welche die Behandlung der Bienen nur von hinten erlaubt und in der nach Entnahme einzelner Waben, die restlichen vergleichbar den Blättern eines Buches, zur Seite geklappt (geblättert) werden können. >Hinterbehandlungsbeute

Blütenbildung

gelegentlich auftretende Erscheinung bei in Gläsern abgefüllten und dort kandierten Honigen. Es sind in dem Fall Muster, ähnlich den Eisblumen am Winterfenster, am Glas zu sehen. Es handelt sich dabei um eine natürliche und keinesfalls die Qualität beeinträchtigende Erscheinung, die darauf zurügelegentlich auftretende Erscheinung bei in Gläsern abgefüllten und dort kandierten Honigen. Es sind in dem Fall Muster, ähnlich den Eisblumen am Winterfenster, am Glas zu sehen. Es handelt sich dabei um eine natürliche und keinesfalls die Qualität beeinträchtigende Erscheinung, die darauf zurück zu führen ist, dass der Honig bei der Kandierung minimal an Volumen verliert, die Kristalle sich an den Stellen von der Glaswand lösen und heller erscheinen.

Blütenhonig

Ausgangsstoff für den Blütenhonig ist der Nektar der Blüten, ein Ausgangsstoff für den Blütenhonig ist der Nektar der Blüten, ein zuckerhaltiger Pflanzensaft, der von den Nektarien ausgeschieden wird, um die Insekten für die Bestäubung anzulocken. Blütenhonig kandiert auf Grund seines hohen Glucoseanteils relativ schnell und wird deshalb vom Imker meist in feinsteifer, cremiger Konsistenz angeboten.

Blütenstetigkeit

ddie Eigenschaft der Honigbiene, beim Sammelflug stets nur eine Blütenart zu besuchen. Damit gewährleistet die Biene das Übertragen des richtigen Pollens auf die zugehörigen artgleichen Pflanzen. >Bestäubung

Boden

unterster Teil einer Bienenwohnung, welcher bei Magazinen nicht fest mit dem Kasten, der Zarge verbunden ist und deshalb gewechselt und ausgetauscht werden kann. In jüngster Zeit setzt sich immer mehr statt des geschlossenen Bodens, dessen Unterseite aus Brettern (Kunststoffplatte) besteht, der offene Gitterboden durch. Dieser ist auf der gesamten Unterseite nur mit einem Gittergewebe (Metall- oder Kunststoff) beschlagen. Vorteil des Gitterbodens sind u. a.: problemlose unterster Teil einer Bienenwohnung, welcher bei Magazinen nicht fest mit dem Kasten, der Zarge verbunden ist und deshalb gewechselt und ausgetauscht werden kann. In jüngster Zeit setzt sich immer mehr statt des geschlossenen Bodens, dessen Unterseite aus Brettern (Kunststoffplatte) besteht, der offene Gitterboden durch. Dieser ist auf der gesamten Unterseite nur mit einem Gittergewebe (Metall- oder Kunststoff) beschlagen. Vorteil des Gitterbodens sind u. a.: problemlose Varroadiagnose, einfache Behandlungsmöglichkeit, trockene Überwinterung der Völker, die unbesetzten Waben verschimmeln nicht im Winter