Bogenschnitt

Bogenschnitt

24. März 2020

eine Methode der Königinnenzucht bzw. -vermehrung, für alle, die nicht umlarven wollen (oder können).
Von einer offenen Brutwabe aus einem Zuchtvolk  Volk wird mit einem scharfen Messer mit einem häufig bogenförmig geführten  Schnitt (daher der Name) der untere Teil  der Wabe abgetrennt. Der Schnitt wird so geführt, dass sich am unteren Rand des stehen gebliebenen Wabenstücks Zellen mit allerjüngsten Maden befinden. Diese Larven werden gerne von dem weisellosen Pflegevolk in Pflege genommen, da sie leicht umgeformt werden können. Nach dem Verdeckeln der Weiselzellen werden diese mit einem scharfen Messer abgetrennt und z.B. an einem Klemmstopfen befestigt verschult oder in einen Ableger (Begattungsableger)  zum Schlüpfen zugesetzt.