Die Larve

Drei Tage nach der Eiablage öffnet sich schließlich die Eihaut und eine winzige Larve schlüpft heraus.

Bald wird sie mit Futtersaft der Ammenbienen versorgt. Sie schwimmt darauf in Seitenlage, die Atemöffnungen oben. Vom vierten Tag an wird auch Pollen dem Futter beigemischt. Wie im Schlaraffenland frisst die Larve und wächst dabei schnell.

Am 6. Tag füllt sie bereits den ganzen Zellboden aus (Rundmade). Nun streckt sie sich (Streckmade) der Länge nach in der Zelle. Diese Streckung vollzieht sich allerdings im Verborgenen, denn die Bienen haben die Zelle in der Zwischenzeit mit einem luftdurchlässigen Deckel verschlossen. Der Imker bezeichnet solche geschlossenen Zellen als gedeckelte Brut im Gegensatz zur offenen Brut zu Beginn der Larvenzeit.

Die Streckmade spinnt einen Kokon um sich herum und in den nächsten Tagen vollzieht sich innerhalb dieses Kokons eine neuerliche Verwandlung. Aus dem wurmartigen Gebilde der Larve wird etwas ganz Neues und Andersartiges.